In der aktuellen Ausgabe des Breuberg Stadtanzeigers ist bei der Veröffentlichung der Wahlvorschläge leider ein Fehler von Seiten des Verlages passiert:
Eine Seite fehlt, sodass die Listenplätze 1–8 der BWG, sowie die Listenplätze 3-11 des Bündnis 90/ Die Grünen nicht abgebildet wurden.
Dadurch kann fälschlicherweise der Eindruck entstehen, dass die Listenplätze 9–28 dem Bündnis 90/Die Grünen zuzuordnen sind.
Das ist nicht korrekt.
Der Verlag wird den Fehler in der nächsten Ausgabe ausdrücklich richtigstellen.
Uns ist wichtig, dies bereits jetzt transparent einzuordnen, um Missverständnisse zu vermeiden.
Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl findet ihr auf allen unseren Social Media Kanälen, sowie auf unserer Website.






Mein Name ist Fatima Simoes
Ich bin 60 Jahre alt, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder.
Ich wohne in Breuberger Stadtteil Sandbach und arbeite als Büroangestellte.
– Meine Aktivitäten bei der Stadt Breuberg fingen mit der Zugehörigkeit des Ausländerbeirats von 1997 – 2005 an.
– Im September 2004 kam ich als Nachrücker ins Stadtparlament und seitdem bin ich als Stadtverordnete dabei.
Während dieser Zeit war ich im Umwelt-Ausschuss, Ausschuss für Soziales und Vereine sowie im Moment noch im Bau-Ausschuss.
Meine Ziele:
– Breuberg noch beliebter und attraktiver zu machen
– Bezahlbarer Wohnraum und Grundstückspreise gerade auch für junge Familien
– Förderung der Vereine u.v.m.
Mein Name ist Angelo Batista,
ich bin 24 Jahre alt und wohne im Breuberger Stadtteil Rai-Breitenbach. Ich bin selbstständig in der Finanzbranche.
In meiner Freizeit bin ich ein aktiver Vereinsmensch. Ich verbringe meine Freizeit gerne bei der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt und bei den Rawischer Kerweburschen.
Ich habe mir für eine Kandidatur bei der BWG entschieden, weil ich gerne mehr am Stadtgeschehen in Breuberg mitwirken möchte. Mir gefällt bei der BWG besonders, das es eine Partei ohne Parteizwang ist und ohne jegliche politischen Parteizwang. Hier zählt allein das was für Breuberg wichtig und auch gut ist. Ganz nach dem Motto „Von Bürgern, für Bürger“.
Mir ist es wichtig für die Zukunft möglichst viele Junge Menschen zu motivieren aktiv am Stadtgeschehen mitzuwirken. Ich denke das wir hier mit der BWG eine Optimale Basis haben.
Mir ist auch wichtig, dass wir in Breuberg mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen, da ich in den letzten verstärkt merke das es immer mehr junge Menschen nach Breuberg zieht.

Mein Name ist Jan Vogelsanger,
ich bin 29 Jahre alt und wohne im Breuberger Stadtteil Neustadt. Beruflich bin ich bei der Finanzverwaltung Hessen beschäftigt.
In meiner Freizeit verbringe ich, neben meinen sportlichen Aktivitäten wie wandern und Fahrrad fahren, viel Zeit in Breuberger Vereinen. Seit 2008 bin ich ehrenamtlicher Feuerwehrmann und mit meiner Volljährigkeit in den Vorstand der freiwilligen Feuerwehr Neustadt mit Rai-Breitenbach e.V. eingezogen.
Seit 2012 bin ich Gründer und 1. Vorsitzender des Neustädter Kerbverein e.V. .
Ich habe mich zur Kandidatur für die BWG entschlossen, um gerade als junger Mitbürger, aktiv die Entwicklung unseres Breubergs mitgestalten zu können. Bei der BWG gefällt mir besonders, dass kein Fraktionszwang herrscht und man keine Vorgaben vom Dachverband durchsetzen muss. Hier zählt ganz allein nur Breuberg.
Mein absolutes TOP Thema ist, und dazu sehe ich mich besonders in der politischen Verantwortung, Wohnraum zu schaffen. Mit dem Neubau des Hainstädter Feuerwehrhauses, wird in wenigen Jahren der ehemalige Feuerwehrbau leer stehen. Eine fortlaufende Nutzung ist bisher nicht geklärt. Hier sehe ich Potential, das Grundstück und den Altbau (nach ausreichender Sanierung) für Vermietungen zu nutzen.
Ein weiteres Thema zum Wohnraum schaffen, ist Baugrund neu auszuweißen. Hierzu haben wir bereits als BWG-Fraktion einen Antrag in der Stadtverordnetenversammlung gestellt, um Kontakt mit der Hessichen Landesgesellschaft mbH (HLG) aufzunehmen, um auszuloten wo man Landankäufe in Breuberg tätigen kann. In erster Linie soll damit erstmal in den Stadtkernen Bauland gefunden werden aber wenn dieser nicht ausreicht, müssen auch die Randgebiete einbezogen werden. Der Antrag wurde von der Stadtverordnetenversammlung bereits einstimmig angenommen.
Ein weiteres Augenmerkmal liegt in der Finanzpolitik sowie in der Kultur- und Jugendförderung.
Die Stadt Breuberg ist einer der solventesten Städte im Odenwaldkreis aber es ist wichtig, dass wir unsere Einnahmen zukunftssicherer und zielgerichteter einsetzen. Unser Haushalt richtet sich nach den Gewerbesteuereinnahmen einer bestimmten Firma. Wenn diese Firma durch Finanzkrisen oder Auftragslücken finanziell angeschlagen ist, geht es unserer Stadt dementsprechend. Breuberg muss sich gegen solche Finanzlücken absichern und das kann nur durch die Ansiedelung von Mittel-und Kleingewerbe sowie die Förderung von Tourismus erfolgen. Besonders in der Tourismusbranche sehe ich durch unser großes kulturelles Erbgut, die Burg Breuberg, sehr großes Potenzial.
Mit zu den oben genannten Punkten gehört eine gute Infrastruktur. Hier befürworte ich besonders den bereits angedachten Bau eines Discounters und Supermarkt zwischen Rai-Breitenbach und Neustadt. Städtische Straßen und Gebäude sind teils in einem unzureichenden Zustand. Hier müssen wir in den nächsten Jahren Investitionen wesentlich erhöhen, um weiterhin ein schönes Umfeld zu stellen.
Als Wehrführer der Feuerwehr Neustadt mit Rai-Breitenbach und 1. Vorsitzender des Kerbvereins habe ich sehr viel mit Jugendlichen und jungen Menschen zu tun. Viele haben in der Zukunft vor zu studieren oder überlegen aufgrund eines Arbeitgeberwechsels den Wohnort zu wechseln. Wir müssen den jungen Leuten zeigen, dass Breuberg auch für viele weitere Jahre lebenswerter, zukunftssicher und anpassungsfähig ist. Das kann nur durch unsere zahlreichen Vereine und weiterer finanzieller Unterstützung der Stadt Breuberg unterstützt und aufrechterhalten werden.
Dazu gehört auch die Bürgernähe für jedes Alter!
Von Bürgern- Für Bürger
Ihr Jan Vogelsanger

55 Jahre alt
Verheiratet
1 Sohn & 1 Tochter
Beruf: Systemtechniker
Geboren in Neustadt wohnhaft in Sandbach.
Freizeitaktivitäten: Als 1.Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Breuberg Neustadt mit Rai Breitenbach e.V. und aktiver Feuerwehrmann bin ich schon tief im gesellschaftlichen Leben in Breuberg eingebunden. Außerdem spiele ich gerne Fußball in der Alten Herren Mannschaft der SG Sandbach und fahre mit dem Moutainbike durch die umliegenden Landschaften.
Politisch bin ich seit 2011 als Stadtverordneter in der Stadt Breuberg tätig.
Zur Zeit bin ich als Vertreter der BWG im Bau- und Verkehrsausschuss und dort stellvertretender Vorsitzender. Außerdem vertrete ich unsere Fraktion beim Unteren Abwasserverband des Odenwaldkreises.
Was hat mich angetrieben, in die Kommunalpolitik einzusteigen?
Ich hatte damals das Gefühl, dass einiges nicht ganz rund läuft, was die Belange um gewisse Dinge in unserer Stadt betraf. Einfach nur schimpfen ohne die Hintergründe zu kennen, dachte ich mir, wird nichts und Niemanden weiterbringen. Die Hintergründe erfahren und vielleicht etwas bewirken funktioniert nur, wenn man an den politischen Entscheidungen teilnimmt.
Die BWG war für mich die einzig richtige Entscheidung, um in diesem Sinne tätig zu werden.
Kein Fraktionszwang, der stets sachliche, kompetente und kameradschaftliche Umgang untereinander, auch wenn mal kontrovers diskutiert wird, haben mich stets überzeugt. Für die kommende Legislaturperiode freue ich mich schon auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen unserer Fraktion. Haben wir doch eine, wie ich finde, gesunde Mischung von jungen und gestandenen Fraktionsmitgliedern am Start, die einiges bewegen können.
In diesem Sinne möchte ich auch in Zukunft am politischen Geschehen teilnehmen, um unsere Stadt weiter auf einen guten Weg zu bringen und für die Belange unserer Breuberger Bürgerschaft da zu sein.
Die Vielzahl und Vielfalt unserer Vereine in ganz Breuberg sind der Garant und die Grundlage für unser gesellschaftliches Zusammenleben. Dieses zu fördern und zu unterstützen ist ein großes Anliegen, für das ich mich gerne einsetze.
Von Bürgern- für Bürger
Ihr Michael Schwarz
Mein Name ist Ann-Katrin Scior, ich bin 27 Jahre alt und wohne im Breuberger Stadtteil Rai-Breitenbach. In meiner Freizeit engagiere ich mich gerne in den örtlichen Vereinen und wirke aktiv im Geschehen mit. Im letzten Jahr bin ich in den Vorstand des SV Rai-Breitenbach eingezogen, weil es mir wichtig ist, als junger Mensch die Entwicklung mitzugestalten.
Demokratie lebt vom Mitmachen –
Ich habe mich zur Kandidatur für die BWG entschlossen, da diese mehrheitlich aus Kandidaten besteht, die aktiv in Vereinen tätig sind. Die dadurch entstehende Bürgernähe ist meines Erachtens sehr wichtig für die Entwicklung Breubergs. Des weiteren möchte ich frei entscheiden können und nicht nur nach Vorgaben der Landes/Bundespartei gehen müssen. Von Bürgern für Bürger ist das Leitmotto der BWG und für mich persönlich sehr ansprechend. Deshalb fühle ich mich bei der Breuberger Wähler Gemeinschaft am besten aufgehoben.
Mein Augenmerk richtet sich auf die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Immer mehr Menschen zieht es nach Breuberg, junge ortsansässige möchten ihr Eigenheim bauen doch es ist kaum mehr Wohnraum geboten. Auch die Infrastruktur gilt es zu verbessern.

Persönliches
Politischer Werdegang
Ich bin erst seit kurzem in der BWG und würde gerne im Ausschuss für Soziales und Vereine tätig sein. Ich war Jungendleiter, Abteilungsleiter Fußball und 1.Vorsitzender beim TSV Hainstadt. Mir liegen das Vereinsleben und die Jugendarbeit in den Vereinen sehr am Herzen. Aus diesem Grund ließ ich mich 2016 zum Koordinator für Qualifikation im Kreisfussballausschuss wählen. Mein Ziel war und ist es Trainer und Vereinsvertreter besser auszubilden, um somit die Jugend- und Vereinsarbeit zu verbessern. 2020 wurde ich zum Kreisjugendwart des Odenwaldkreises gewählt und vertrete die Interessen der Odenwälder Vereine im hessischen Fußballverband.
Meine persönlichen Ziele sind:

Persönliches
Politischer Werdegang
In meiner Zeit als Stadtverordneter war und bin ich im Ausschuss für Soziales und Vereine sowie im Haupt- und Finanzausschuss tätig.
Zu jeder Zeit meines politischen Denken und Handelns fühle ich mich immer als Breuberger, der für alle Stadtteile eine Mitverantwortung hat.
Leider muss ich des öfteren feststellen, dass das Stadtteildenken noch nicht endgültig überwunden und dadurch ein gewisses Neidverhalten in der Bevölkerung zu verspüren ist. Es ist zu Bedenken, dass die gewünschten Einrichtungen in den einzelnen Stadtteilen nicht nur gebaut werden müssen, sie müssen auch von den städtischen Gremien erhalten und finanziert werden.
Mein Wünsche und Ziele für die Breuberger Politik decken sich mit denen unseres Vorsitzenden der BWG Wolfgang Cieslik, wie folgt:.
Wir halten es für erforderlich, weiteren Wohnraum zu schaffen.
Hierbei sollte bevorzugt geprüft werden, ob es im Innenbereich von Breuberg weitere Entwicklungsmöglichkeiten gibt, bevor die Erforderlichkeit der Ausweisung neuer Baugebiete in Angriff genommen wird.
In jedem Fall halten wir es für erforderlich, ein allgemeingültiges Procedere zu finden, das bei notwendiger Ausweisung von neuen Baugebieten sowohl die Interessen der Allgemeinheit als auch die Interessen derjenigen berücksichtigt, die die Flächen einbringen.
Eine Baulandentwicklung von Flächen, die sich nicht im Eigentum der Stadt befinden, muss daher so ausgestaltet sein, dass die Stadt bei Abverkauf, als auch beim Preis des Baulandes mitentscheiden kann.
Wir haben hierzu bereits einen Antrag in die Stadtverodnetenversammlung eingebracht. Der Antrag wurde einstimmig am 3.2.2021 angenommen. Hier der Antrag:
Wir halten es für kontraproduktiv, ein digitales Straßenkataster zu initiieren, um den Zustand der Straßen zu katalogisieren, gleichwohl aber die Aufwendungen zum Erhalt der Straßen auf lediglich 152.000 Euro für 2021 einzuplanen.
Bei einer Gemeindestraßenlänge von 35,38 km ein Erhaltungsaufwand von lediglich 4.296 € pro km.
Bereits 2016 wurde durch eine vergleichende Untersuchung festgestellt, dass mindestens 299.000 Euro jährlich zum Erhalt der kommunalen Straßen hätten aufgewendet werden müssen.
Wir werden uns für einen erhöhten Erhaltungsaufwand einsetzen.
Die vom „Waldforum“ maßgeblich auf den Weg gebrachten Veränderungen zur Bewirtschaftung des Breuberger Stadtwaldes haben wir tatkräftig unterstützt.
Ein Umdenken ist im Hinblick auf den beginnenden Klimawandel und die damit einhergehenden verringerten Niederschläge zwingend erforderlich, um den Erhalt des Breuberger Stadtwaldes zu sichern.
Wir werden uns diesbezüglich weiterhin engagieren.
Seit Jahren machen wir darauf aufmerksam, dass die Personal- und Sachkosten Breubergs deutlich über dem Schnitt unserer Nachbarkommunen liegen und versuchen hier auf Einsparungen zu drängen.
Wir ünterstützen deshalb die Interkommunale Zusammenarbeit dort wo es Sinn macht. Breuberg kann nicht immer alles alleine stemmen, warum nicht dann mit Lützelbach und Höchst zusammen arbeiten.
Am 3.2.2021 wurde der diesjährige Haushalt eingebracht. Jede Fraktion hat hierzu die Möglichkeit Stellung zu nehmen. Neben der BWG- Fraktion hat nur noch die SPD-Fraktion eine Haushaltsrede vorbereitet. Unsere Haushaltsrede 2021:
Wir setzen uns seit Jahren für einen auf Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit orientierten Haushaltsansatz ein.
Aus diesem Grund haben wir bis zur Übernahme der Kinderbetreuungskosten durch das Land Hessen auch gegen eine Gebührenfreistellung durch die Stadt gestimmt, soweit der städtische Haushalt die dafür erforderlichen Mittel nicht aufwies, die Stadt eine prekäre Finanzsituation durchlebte (Finanzkrise).
Leider konnten wir uns nicht durchsetzen, was letztlich dazu führte, dass die Hebesätze stetig erhöht wurden.
So steigerten sich die Hebesätze der Grundsteuer B (die Eigentümer und Mieter gleichermaßen betrifft) von 300 Punkte im Jahr 2015 auf 420 Punkte im Jahr 2020.
Eine weitere Steigerung (35 Punkte) ist beschlossen und wird spätestens mit Verwirklichung der Ortsentlastungstangente umgesetzt werden.
Weiterhin halten wir eine Diskussion über Straßenbeiträge, wie sie in anderen Gemeinden bereits geführt wurde, als überfällig.
Eine Initiative unsererseits, ob auf entsprechende Beiträge verzichtet werden sollte (Finanzierung über Steuern), bzw. ob wiederkehrende Beiträge erhoben werden sollten, wurde leider abgewürgt.
Wir werden erneut eine entsprechende Diskussion anstoßen.
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